Hippiestyle

Die Hippies sind in einer gegenkulturellen Jugendbewegung in den 1960er Jahren entstanden. In dieser Kultur hat sich auch ein eigener Musik- und Kleidungsstil entwickelt, der bis heute noch weitergeführt und nachgeahmt wird. Wallende Batikgewänder in bunten Farben waren Hauptbestandteil vom Hippiestyle und werden auch heute noch produziert und gern getragen. Räucherstäbchen und Geruchskerzen galten beispielsweise zu den Gegenständen, die auch in die Hippiezeit datiert werden. In der Regel schmücken sich Hippies mit verschiedenen Zeichen, wie beispielsweise Liebe und Frieden, mit Blumen. Diese Blumen wurden in die Modeindustrie aufgenommen und praktisch geschäftsfähig gemacht. Der Absatz boomte. Von der Massenpresse wurden Hippies daher auch als „Blumenkinder“ bezeichnet.

 

 

Typisch für Männer ist, dass sie ihre Haare, wie die Frauen, lang trugen und sich mit diversem Schmuck behängten. In der Zeit des Hippies setzten sich unter anderem die „freie Liebe“ und der freie Drogengenuss durch. Auch der beliebteste Musikstil in dieser Zeit, Folk, war durch extremen Drogengenuss geprägt. Das wohl bekannteste Lied, welches auf die Hippiezeit zurückzuführen ist und dementsprechende auch dem typischen Hippiestyle entspricht, ist „San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in Your Hair)“ von Scott McKenzie. In Deutschland war dieses Lied 1967 zwei Monate lang Nummer eins in den Charts. Ein berühmt gewordenes musikalisches Event war das sogenannte Woodstockfestival. Dinge, die die Hippiezeit und den Hippiestyle prägen, werden in der Regel als klischeehaft und kitschig bezeichnet. Heutzutage versucht man die gegenkulturelle Jugendbewegung immer wieder aufleben zu lassen. So gibt es allein in Deutschland zahlreiche kleiner Festivals, die sich mit dem Thema „Hippie“ befassen und zu dem sich immer wieder zahlreiche Menschen zusammenfinden, die den Hippiestyle lieben. Das wohl größte existierende Festival der heutigen Zeit ist das sogenannte „Burg-Herzberg-Festival“. Kleinere Festivals sind beispielsweise das Flower-Power-Festival in Freiberg oder das FreakWeekNoEnd in Oberviechtach. Doch was zeichnet nun genau die Hippiemode aus? Eines kann man in jedem Fall behaupten: Hippies erkennt man auf offener Straße immer, denn sie fallen einfach auf. Nicht nur die Kleidung, sondern auch das Auftreten sprechen in der Regel für sich. So sind leuchtende Farben, fließende Stoffe und die Farbe „Neon“ ein absolutes muss beim Hippiestyle. Auch zahlreiche bekannte Modeketten nehmen Teile der Hippiemode in ihr Sortiment auf und verkaufen es weiter. So beispielsweise H&M oder auch Zara. Auch Stars und Sternchen sieht man immer häufiger mit diesem Hippiestyle. Kombiniert man es gekonnt mit anderer Mode, kann das Ganze sogar sehr schick ausfallen. Luftige Tuniken und Maxikleider lassen praktisch jede Frau schön aussehen. Auch knallige Bikinis zählen zum Modetrend und selbstverständlich Blumen. Keinesfalls dürfen Blumen fehlen. Die Kleidung der Hippies zeichnet sich in der Regel auch dadurch aus, dass sie besonders bequem ist, sodass man sie gern tragen möchte. Zahlreiche Menschen werden jedoch von der Farbenpracht abgehalten. Die Kleidung versprüht jede Menge Charme, Peace, Love und Happieness, so wie es in der Hippiezeit auch vorgesehen war und heute noch praktiziert wird.

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